Ein Tipp vom Steg und ein Abend in Frederici
Letztes Jahr, beim letzten Schlag und kurz vor dem Ablegen aus Mommark, bekam ich am Steg noch einen Tipp: Ich müsste unbedingt nach Frederici fahren, in den alten Hafen. Dort sollte es ein Streetfood-Festival geben.
Ich habe mir das gemerkt und natürlich auch gleich in meine Planung eingezeichnet. Damit stand meine Strecke für Juni und Juli zumindest schon einmal in groben Zügen fest.
Schade war nur, dass Britta und Michi nicht mitfahren konnten. Aber davon wollte ich mich nicht abhalten lassen. Also bin ich einfach alleine los.
Die erste Übernachtung war in der Dywik, die zweite dann bereits in Frederici. Die Fahrt dorthin klappte gut. Na ja, fast. Unter der Brücke gab es natürlich wieder die entsprechende Gegenströmung. Das kostete etwas Zeit, gehörte aber wohl einfach dazu.
In Frederici angekommen, war ich überrascht, wie schön der alte Hafen ist. Nach dem Anlegen machte ich mich ziemlich schnell auf den Weg in die Straße, die mir beschrieben worden war. Und tatsächlich: Ich fand das Streetfood-Restaurant.
Wenn ich richtig gezählt habe, gab es rund um den Biergarten insgesamt sechs verschiedene Restaurants beziehungsweise Ausgabestellen. Da gab es also einiges auszuprobieren.
Sicherlich hätte es noch mehr Spaß gemacht, wenn wir zu mehreren dort gewesen wären. Aber auch alleine wurde es ein netter Abend. Später ging es zurück an Bord, wo ich den Tag gemütlich ausklingen ließ.
Und eines weiß ich ziemlich sicher:
In Frederici war ich nicht zum letzten Mal.